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  • Dr. Wolfgang Schmid

Vernetztes Arbeiten

Aktualisiert: 20. Mai 2019

#digitalcollaboration #enterprisecollaboration #mobile #agile #digital #digitalworkplace


Konnektivität, also Vernetzung, ist laut Zukunftsinstitut ein Megatrend (https://my.su/f3puj), also ein Trend wie Wissenskultur, Urbanisierung, Neo-Ökologie und einige weitere. "Megatrends muss man nicht „voraussagen”, denn sie sind schon da und markieren Veränderungen, die uns schon lange prägen und auch noch lange prägen werden." (Zukunftsinstitut). Und Konnektivität / Vernetzung ist einer der wichtigsten Megatrends.

Frei nach Simon Sinek´s WHY-HOW-WHAT (https://my.su/qpeuq) sind bei relevanten Themen - hier zum Thema Vernetzung | Konnektivität - immer 3 Fragen zu beantworten.


Mit WAS vernetzen wir uns, also anhand welches Mediums - Facebook? linkedIn? ...? Diese Medien dienen der sozialen Konnektivität!

WIE vernetzen wir uns? Mit E-Mail? Microsoft Teams? WhatsApp? ...? Diese Tools dienen der Kommunikation!

Die dritte Frage ist immer die Wichtigste, denn die Antwort erklärt den Sinn: WARUM vernetzen wir uns? Zum sozialen Plausch (Facebook et al.), zum Wissensaustausch und zur Kommunikation (Microsoft Teams et al.), zur Zusammenarbeit ...?

Aus der Antwort auf das WARUM läßt sich das WIE und dann das WAS ableiten!

Wenn es um vernetztes Arbeiten (Zusammenarbeit | Kollaboration) geht, dann reichen die typischen Werkzeuge wie Facebook und Microsoft Teams nicht. Zwar braucht man dringend zur Zusammenarbeit auch soziale Konnektivität (natürlich auch nicht nur digital) und Kommunikation (natürlich auch nicht nur digital), also ähnliche Werkzeuge wie Facebook und Teams.

Aber für vernetztes Arbeiten und digitale Zusammenarbeit braucht man auch die Möglichkeit Daten & Dokumente integriert zu bearbeiten und Prozesse & Workflows planen, steuern und ausführen zu können!


Solange Unternehmen nicht mit einer für ihre Branche typischen speziellen Software arbeiten (CAD etc.), arbeiten die Unternehmen mit ERP bzw. Office. Punkt! Nachdem die Unternehmen gemerkt haben, daß Ihre Mitarbeiter sich auch geschäftlich per Messenger und WhatsApp austauschen, wird fieberhaft nach sicheren Unternehmenslösungen zur internen Kommunikation gesucht und mal schnell Microsoft Teams oder Yammer implementiert. Dabei vergißt man, daß diese Werkzeuge rein für die Kommunikation gedacht sind, die Mitarbeiter also dort nur kommunizieren und an anderer Stelle zusammenarbeiten. Und dann bedienen diese sich wieder webbasierter (weil betriebssystem- und deviceunabhängig) externer Werkzeugen, die für sich gesehen sicher gut sein können, aber eben in die Kommunikation nicht eingebunden sind. Die Folge: Heterogenität, Schnittstellen, Chaos!


Der Platform-Gedanke (Konnektivität, Vernetzung, Kollaboration 4.0*) in der täglichen Arbeit ist noch nicht angekommen.


Da ERP und Office unverzichtbar sind (die Frage ist nur in welchem Grad) sollte eine IT Architektur grundsätzlich aus folgenden Bausteinen bestehen:

ERP, Office und - aufgrund aktueller Bedarfe in der Industrie IoT - verbinden sich mit dem Integrationshub einer Enterprise Collaboration Lösung. Denn dort findet Kollaboration statt, weil Daten&Dokumente aus IoT, Office und ERP dort zu Prozessen und Workflows zusammengeführt werden.


Dabei gilt: Natürlich können auch in ERP Prozesse geplant, gesteuert und ausgeführt werden, aber nur in begrenztem Maße zu vernünftigen Kosten und meist recht unflexibel. Hier müssen sich Enterprise Collaboration Lösungen und ERP ergänzen und jedes der beiden seine Stärken ausspielen.


Die Eigenschaften einer Enterprise Collaboration Lösung als Integrationshub sollten also sein:

  • Integration von Daten (z.B. aus IoT-Anwendungen) und Dokumenten

  • Integration bzw. originäre Anwendung von Kommunikation und Information

  • Web-, Service- und Prozessorientierung inkl. Workflows zur Automatisierung digitalisierter Prozesse (dann ist man bei Enterprise Collaboration 4.0, wobei 4.0 für die Automatisierung steht)

  • offene Schnittstellen für ERP, IoT und Office

  • Skalierbarkeit ("klein" anfangen, um bei Bedarf "größer" auszubauen)

  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aufgrund des schnellen Wandels im ökonomischen Umfeld (agiles Arbeiten muss dort umsetzbar sein)

Dann können folgende Nutzenpotenziale erschlossen werden:

Wenn also auf die Frage "WARUM vernetzen wir uns?" die Antwort lautet "um zusammenzuarbeiten!", dann heißt die Antwort auf das WIE "mit Kommunikation, Daten, Dokumenten, Prozessen und Workflows" und das bedeutet als Antwort auf die WAS-Frage: mit Enterprise Collaboration Lösungen.

Etwas populistisch formuliert: Unsere Empfehlung zur Vernetzung im unternehmerischen Kontext heisst nicht die Herausforderung "Ablösung von Whatsapp durch Slack oder Teams", sondern die Einführung einer Enterprise Collaboration Lösungen.


Und warum nutzen noch so wenige Unternehmen eine Enterprise Collaboration Lösungen?

Ganz einfach: es gibt bislang nur wenige Lösungen, die die oben genannten Kriterien erfüllen! Nach Jahren der Evaluierungen haben wir nur 3 bis 4 Lösungen gefunden, die den Kriterien standhalten.


Die Ergebnisse unserer Evaluierungen finden Sie in Slideshare unter:

https://www.slideshare.net/wps10/benchmark-collaboration-solutions-2019


Eine Beschreibung eines unserer Top-Kandidaten finden Sie ebenfalls in SlideShare unter:

https://www.slideshare.net/wps10/go-mad-mit-citrix-podio-2019



Kurzinfo zu addWings Services: addWings Services baut auf Basis der Enterprise Collaboration Platform Citrix Podio individuelle Lösungen für Kunden aus Industrie, Handel und Facility Management. Mit Standorten in München, Stuttgart und Dubai sowie ihrem Entwicklernetzwerk aus Dänemark und Indien ist addWings Services auch international vertreten und treibt den Einsatz von Collaboration-Lösungen als Basis und Teil der Digitalisierung voran.

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